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WL über
seine Dinger Ein zentraler Aspekt meiner Motivation liegt im Spass, die Welt beziehungsweise zumindest meinen Wahrnehmungshorizont möglichst holistisch zu erfassen um möglichst effektiv und nachhaltig darauf einwirken zu können. Strenge, disziplinäre Differenzierung, Abgrenzungen und Spezialisierungen sind dabei eher hinderliche Kategorien. Beim Erkennen, Verstehen und Beeinflussen von Strukturen spielen Bezüge, Zusammenhänge, Wirkmechanismen etc. eine wichtige Rolle. Leider steht unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht noch am Anfang. Leitbilder, Erziehung, Aus- und Fortbildung orientieren sich nach wie vor an überkommenen Paradigmen. Die holistische Sicht fällt uns schwer. Wir sind ungeübt. Bei meinem Engagement als Unternehmensberater habe ich gelernt, eine ganze Reihe methodischer Tricks und Umwege einzusetzen, um meine Klienten von eingefahrenen Denkmustern wegzulocken - mit viel Mut zur Regelwidrigkeit - Subversion mit einer gehörigen Portion Humor. Im Rahmen meines künstlerischen Engagements sind mir entsprechend die verbreiteten Genredifferenzierungen suspekt. Ich empfinde sie als unnatürlich und messe ihnen schlechtere Chancen bei, einen oder besser viele Rezipienten zu neuen Erkenntnissen zu stimulieren. Ein Kunstwerk kann meines Erachtens nicht für sich stehen, auch dann nicht, wenn es über ein gewisses Eigenleben verfügt, wie bei den kinetischen und den interaktiven Varianten. Mangels ausreichender Interpersonalität stellen auch die ästhetischen Aspekte keinen Eigenwert des Werkes dar. Das Werk steht immer in einem Kontext, zu dem unter anderem auch der Erfinder und die Begegner des Werkes zählen. Diese verleihen aus einem wiederum jeweils individuellen Kontext heraus dem Werk Sinn und betten es in den jeweiligen Verständnishorizont ein. Was dabei entsteht ist Wissen und dieses wiederum erweitert Handlungsoptionen. Im Fokus der Projekte des bureau of innovation steht also das nonkonformistische Spiel mit Alltagssituationen, Alltagsgegenständen, Technologien und gesellschaftlichen Generalisierungen. Die Projekte sind in der Regel intermediär. Materialien und Techniken spielen eine untergeordnete Rolle. Viele der Projekte sind das Ergebnis interdisziplinärer Kooperation temporärer Komplizenschaften... (Wolfram Lakaszus)
Frank Best über WL Der Mensch hinter
den Strange Things ihr Schöpfer: Diese Eigenschaften, ja Eigenheiten, sind der rote Faden durch das Leben von Wolfram Lakaszus: Realität, Verhaltensweisen und Denkmuster in provozierender und überraschender Form widerzuspiegeln führt in der Kunst zu faszinierenden Objekten und hilft im Wirtschaftsleben Unternehmen, notwendige Veränderungen zu erkennen und einzuleiten. Substanz fachliche und konzeptionelle Tiefe ist dabei allerdings die Grundlage dafür, dass Provokation nicht als Effekthascherei verpufft, sondern zu konstruktiven Reaktionen, zu kreativen Reflektionen, animiert und so zu Innovationen führt. (Frank Best) ![]() |